|
Verkehrsplanungssoftware
Da dem physikalischen Demonstrator flexibler Bedienformen aus
Kostengründen Grenzen gesetzt sind, baut RUDY wie im vierten Teilprojekt
ein Planungswerkzeug für deren spätere Einrichtung auf. Der begleitende
Aufbau dieses Simulations-
und Planungswerkzeugs soll dazu dienen, das Nutzenpotential für Kunden
und Betreiber eines solchen Systems bei Ausrüstung einer Fahrzeugflotte
für eine Siedlungsstruktur
quantitativ darzustellen.
Das Instrumentarium soll flexible Bedienung einerseits aus Sicht der
Kundenqualität,
anderseits aus Sicht der Kosten-Nutzenkalkulation der Betreiber
bewerten.
Es antwortet auf folgende Fragestellung:
Wenn so und soviele Fahrzeuge in einem bestimmten Gebiet operieren, mit
einer definierten Flexibilität und einer dazugehörenden Algorithmik,
dann ergibt sich für die Kunden im
Durchschnitt eine bestimmte Wartezeit und ein bestimmter Fußweg zu einer
Sammelstelle und auf der anderen Seite hat ein Betreiber die oder jene
Erlöse zu erwarten.
Das Werkzeug soll in RUDY für einen noch festzulegenden Teil der Stadt
Ulm und einen Teil der Region kalibriert werden.
Methodisch ist es als Gesamtverkehrssimulator ausgelegt, der die
realisierten Telematiksysteme als Subsysteme integriert. Die Welt
draußen im Labor. Hiermit ist auch die Planung weitergehender
verkehrlicher Aufgabenstellungen z.B. aus dem Individualverkehr als
Erweiterung möglich.
|
|
|