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Integration von Geoinformation in rechnergesteuerte Betriebsleitzentralen

Es gibt verschiedene Ursachen, weswegen sich rechnergesteuerte Betriebsleitzentralen bislang in ländlichen Räumen noch nicht durchgesetzt haben. Neben Kostenfragen sind dies auch spezifisch technische Hemmnisse.

So existiert bislang für rechnergesteuerte Betriebsleitsysteme (RBL) kein Ortungssystem für die Fläche, das
  1. hochgenau ist,
  2. flächendeckend das gesamte Straßennetz abdeckt und
  3. mit niedrigem Infrastrukturaufwand auskommt.

RUDY-Entwicklungen beseitigen diese technischen Hemmnisse: Dieser Projektteil sieht die Erweiterung der Funktionalität einer RBL durch Integration von Karteninformation und hochqualitativen Ortungsmodulen in Analogie zur Ortung in KFZ-Navigationssystemen vor. Dies erlaubt den Verzicht auf straßenseitige Infrastruktur, was für eine regionale Anwendung aus Kostengründen besonders von Bedeutung ist. In RUDY soll das Nutzungspotential der hierdurch entstehenden zusätzlichen Routenflexibilität im Störungsmanagement ausgelotet werden.

Es werden sozusagen den KfZ-Navigationssystemen ähnliche Komponenten in RBL-Systeme eingebaut, sodass RBL-Funktionalitäten wie routenflexibles Umleiten und das Führen von FlexiBussen auch aus der RBL heraus möglich werden.

RUDY schafft überdies die technischen Voraussetzungen dafür, dass eine Teilnahme von Regionalbussen an der Lichtsignalpriorisierung möglich wird.


Gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung