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Integration von Geoinformation in rechnergesteuerte Betriebsleitzentralen
Es gibt verschiedene Ursachen, weswegen sich rechnergesteuerte Betriebsleitzentralen
bislang in ländlichen Räumen noch nicht durchgesetzt haben. Neben Kostenfragen
sind dies auch spezifisch technische Hemmnisse.
So existiert bislang für rechnergesteuerte Betriebsleitsysteme (RBL) kein Ortungssystem
für die Fläche, das
- hochgenau ist,
- flächendeckend das gesamte Straßennetz abdeckt und
- mit niedrigem Infrastrukturaufwand auskommt.
RUDY-Entwicklungen beseitigen diese technischen Hemmnisse: Dieser Projektteil
sieht die Erweiterung der Funktionalität einer RBL durch Integration von
Karteninformation und hochqualitativen Ortungsmodulen in Analogie zur Ortung
in KFZ-Navigationssystemen vor. Dies erlaubt den Verzicht auf straßenseitige
Infrastruktur, was für eine regionale Anwendung aus Kostengründen besonders
von Bedeutung ist. In RUDY soll das Nutzungspotential der hierdurch
entstehenden zusätzlichen Routenflexibilität im Störungsmanagement ausgelotet
werden.
Es werden sozusagen den KfZ-Navigationssystemen ähnliche Komponenten in RBL-Systeme
eingebaut, sodass RBL-Funktionalitäten wie routenflexibles Umleiten und das
Führen von FlexiBussen auch aus der RBL heraus möglich werden.
RUDY schafft überdies die technischen Voraussetzungen dafür, dass eine Teilnahme von
Regionalbussen an der Lichtsignalpriorisierung möglich wird.
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